Akelei

Die Akelei ist eine dankbare und sehr pflegeleichte Zierpflanze. Sie hat wenig Ansprüche an Boden und Standort und fühlt sich in der Sonne genau so wohl wie im Halbschatten. Nur Staunässe mag sie nicht so sehr. Schon früh treiben die ersten dekorativen Blätter und begrünen das Beet. Ab Ende April / Anfang Mai fängt sie zu blühen an und zieht das je Sorte bis Juli durch.

Ein Beet mit Akelei ist ein echter Augenschmaus.

Die Akelei gibt es in vielen verschiedenen Farben und alle kreuzen sich gegenseitig ein. Wenn sie sich versamen darf, bildet sie unmengen an Ablegern mit immer neuen Blütenvarianten. Die Vermehrung der Akelei ist also gar kein Problem. Auch Samen lassen sich ganz leicht gewinnen indem man die Samenkapseln ausreifen lässt. Wenn sie rascheln einfach in eine Papiertüte einsammeln.

Zweifarbig oder gefüllt – die Akelei bietet eine unglaubliche Vielfalt an Sorten.

Aus Asien und Europa stammende Sorten sind meistens rosa, violett bis blau. Gelbe und rote Sorten kommen aus Nordamerika. Je nach Standort wird sie bis zu einem Meter hoch, meistens bewegt sich die Höhe jedoch zwischen 30 und 60 cm.

Ihr Nektar ist bei Insekten äußerst beliebt. Doch kann die Biene erst an den köstlichen Saft, wenn die Hummel den Blütenhals aufgebissen hat. Für Menschen ist die Akelei sehr giftig, deshalb immer die Hände waschen nachdem man an der Pflanze gezupft und gewerkelt hat, etwa um die unschönen Blätter zu entfernen.

Apropos Blätter entfernen. Unsere Schönheit hat die Angewohnheit sich breit zu machen. Manchmal ist es einfach nötig, auch einige der noch hübschen Blätter zu reduzieren, alleine um einer Nachbarpflanze etwas Licht und Raum zu geben. Aber auch das nimmt sie uns nicht übel und erfreut uns mit ihrer üppigen Schönheit