Kronen-Lichtnelke

Die Kronen-Lichtnelke kommt mit kargen Bedingungen bestens klar.

Die Kronen-Lichtnelke, auch Vexiernelke, besticht durch ihre leuchtend fuchsiafarbenen üppigen Blüten gepaart mit silbrig anmutenden Blättern. Außerdem ist sie auch in rosa oder weiß erhältlich. Die Wuchshöhe kann 40 bis 90 cm erreichen.

Sie verträgt einen vollsonnigen Platz im Steingarten und kommt auch mit Trockenperioden gut klar. Auch im Halbschatten fühlt sie sich durchaus wohl. Durch die feinen Härchen auf den Blättern erhielt sie auch den Beinamen „Samtnelke“. Sie sind es, die die Kronen-Lichtnelke gegen Hitze und Trockenheit schützen.

Als zweijährig blühende Pflanze läßt man sie am besten versamen, dann schenkt sie einem dauerhaft im Garten ihre Pracht. Die einjährigen, blütenlosen Jungpflanzen lassen sich problemlos an den gewünschten Platz versetzten.

Botanisch gehört die Kronen-Lichtnelke zu den Nelkengewächsen zur Gattung der Leimkräuter. Leimkräuter zeichnen sich dadurch aus, Schwermetalle aus dem Boden aufnehmen zu können. Sie können also zur Reinigung von belasteten Böden und zusätzlich zur Metallgewinnung eingesetzt werden. Dieses Verfahren wird Phytomining genannt.

Die Kronen-Lichtnelke verbessert den Boden und nährt zahlreiche kleine Besucher mit ihrem Nektar.

Im Mittelalter wurde sie als Heilmittel gegen Augenkrankheiten eingesetzt, daher ihr weiterer Name „Christusauge“. Heute ziert sie hauptsächlich Staudengärten und Bauerngärten. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August. Als Anlaufpunkt für zahlreiche Bestäuber ist sie ebenfalls sehr beliebt und schenkt zahlreichen Insekten ihren Nektar.

Die Kronen-Lichtnelke kommt mit kargen Bedingungen bestens klar, deshalb ist es nicht nötig sie zu düngen. Ab und zu ein wenig Wasser weiß auch sie bei längeren Hitzeperioden bzw. Trockenphasen sehr zu schätzen. Generell kann man bei der Kronen-Lichtnelke jedoch wenig falsch machen. Sie ist also auch für Gartenanfänger bestens geeignet und definitiv ein Augenschmaus in jedem Grünbereich.