Rucola

Die Salatrauke besticht durch ihren milden nussigen Geschmack.

Rucola, zu Deutsch Rauke gibt es in zwei Ausführungen, einjährig als Salatrauke oder mehrjährig als Gewürzrauke. Die Salatrauke zeichnet sich durch einen milden nussigen Geschmack aus, der durchaus in größeren Mengen als Salat mundet. Die Gewürzrauke ist sehr viel kräftiger im Geschmack und verfeinert hervorragend klein geschnitten zahlreiche Salate, Dipps, Quark oder andere Gerichte mit Kräutern.

Auch der Rucola ist eine relativ simple zu kultivierende Pflanze. Salat-Rucola läßt sich einfach aussäen, ein wenig gießen und genießen. Die Pflanzen bilden Samenschoten. Wenn sie reif und trocken sind, einfach einsammeln, die Samen aus den Schoten schütteln und im nächsten Jahr wieder aussäen.

Bei Gewürz-Rucola am besten einen Ableger organisieren und einsetzten. Er sucht sich seinen Lieblingsplatz. Mit der Zeit geht er im ganzen Garten auf und läßt sich aber bei Bedarf ganz einfach umpflanzen. Im Gegensatz zum Salat-Rucola bildet er nur sehr kleine Samenschoten mit nur einem Samen. Es ist nicht immer ganz klar, wann diese zum absammeln soweit sind. Meist macht sich der Samen schon vorher von selbst auf die Reise und verbreitet sich so im Garten.

Rauken mögen am liebsten sandig-lehmige Böden ohne Staunässe. Ansonsten stellen sie keine besonderen Ansprüche an ihren Standort. Sie lieben mild-sonnige Standorte. Kein Vollschatten und keine Mittagshitze, dann danken sie es mit üppigem Wuchs. Die Kultur in Töpfen ist für Rucola ebenfalls kein Problem. Botanisch gehört der Rucola zur Gattung der Kreuzblütler.

Nicht nur geschmacklich kann der Rucola punkten, auch seine Inhaltsstoffe lassen sich sehen. Ein gesunder Snack sozusagen. Er ist reich an Senfölen, was ihm seine leichte Schärfe verleiht, und weitere sekundäre Pflanzenstoffe. Vitamin C, B1, B2, B6 und E wären zu nennen und eine Reihe an Mineralstoffen, etwa Magnesium, Zink, Phosphor, Kalzium, Eisen, Kalium.