Ziergarten

Ich liebe Blumen, so ist der Ziergarten für mich die Kür. Sollte ich eine Lieblingsblume nennen, dann könnte ich mich nicht entscheiden, denn ich liebe Rosen ebenso wie Lilien, Clematis ebenso wie Malven. Tulpen, Narzissen, Vergissmeinnicht, Flammenblume, Akelei, jede für sich ein Blütentraum, eine schöner als die andere.

Es wundert also nicht, dass sich so viele Sorten und Arten tummeln, wie ich Platz finde. Dann sitze ich auf meiner Terrasse oder in meinem Pavillon und freue mich einfach ob der Schönheit der Natur.

Für Ziersträucher und Blumen ist es besonders wichtig den richtigen Standort zu wählen und ihnen die richtige Pflege angedeihen zu lassen. Sie danken es mit üppigem Flor. Einige Pflanzen sind für Nutz- und Ziergarten zugleich. Eine pferfekte Kombination. Obstbäume zum Beispiel tragen im Frühjahr ein wundervolles Blütenkleid und liefern ab Mitte des Jahres köstliche Früchte.

Auch verschiedene Blumen sind nicht nur hübsch sondern auch essbar oder können als Heilpflanzen verwendet werden. Etwa die Kapuzinerkresse mit ihren leuchtend gelben, orangen oder roten Blüten. Sie schmeckt hervorragend im Salat, Quark oder auf einem Brot. Ringelblume und Arnika zum Beispiel sind eine Zierde für den Garten und gehören ebenfalls in die Hausapotheke.

Rosen sind die Königsdisziplin im Ziergarten. Ihre Blätter lassen sich für allerlei Köstlichkeiten verwenden.

Wussten Sie, dass das Lieblingseis der Kaiserin Elisabeth von Österreich „Veilcheneis“ war? Ein weiteres Beispiel für die Kombination von Zierde und Genuss. Genau wie Rosenblüten, sie lassen sich zum Beispiel zu Rosenwasser oder Rosenblütenzucker verarbeiten. Und auch alle Sorten der Malve sind nicht nur schön, sondern auch köstlich oder heilsam.